Steuergeld verbraten – Wer wußte was in der CDU?

April 9th, 2010 § 0 comments

Julia Klöckner gibt sich gern als ein landespolitisch unbeschriebenes Blatt. Das kauft man ihr nach den phrasenreichen, aber dafür inhaltsleeren Regionalkonventen ohne Umstände sehr gerne ab. Allerdings bröckelt ihre Tarnung in Bezug auf den Skandal der rheinland-pfälzischen CDU. Es geht um Falschbuchungen, Tricksereien, fehlende Belege, Vertauschen von Ein- und Ausgaben und darum, wer von was wusste. Gerne werden als Bauernopfer Böhr und Hebgen an den Pranger gestellt. Aber es verdichten sich Hinweise, dass auch Julia Klöckner, dem Kreis angehörte, der etwas hätte wissen müssen. Immerhin ist die Bundestagsabgeordnete seit 2003 im Landesvorstand der CDU und seit 2006 auch stellvertretende Landesvorsitzende. Markus Lachmann hat in der Rhein Main Presse vom 9. April dargelegt, dass Böhr sein Konzept “Wahlsieg 2006″ von einer Düsseldorfer Beratungsfirma teuer erstellt, den Fraktionsmitgliedern und dem Fraktionsvorstand wowie Bundes- und Europaagbeordneten vorgestellt hatte. Auch Klöckner zählte zu diesem Kreis qua Amt. Daher muss davon ausgegangen werden, dass sie etwas hätte wissen können.

Die CDU und ihre Frontfrauen und Männer sind den Steuerzahlern noch mehr schuldig, als nur Geld: Die Namen derer, die aus der Fraktionskasse bezahlt Fastnachtssitzungen für 150 und 960 Euro Eintrittsgeld, besuchten. Die Namen derer, die im Berliner Rotlicht Liebesdienste auf Steuerzahlerkosten in Anspruch nahmen. Alles Geld aus der Fraktionskasse, Geld vom Steuerzahler!

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