“Dabei scheut sie auch Halbwahrheiten und persönliche Provokationen nicht.”

Oktober 4th, 2011 § 0 comments

So schrieb die Rhein-Zeitung am 24. September 2011 – nur eine von vielen spannenden Feststellungen zur politischen Arbeitsweise der Julia Klöckner und vor dem Hintergrund einer ersten Bilanz als CDU-Landesvorsitzende.

Ein Jahr ist sie nun im Amt. Und man kann sagen: Die politische Konkurrenz im Land darf mit Zufriedenheit auf Julia Klöckners Arbeitsergebnisse blicken. Hier ein Auszug aus Ihrem politischen Portfolio:

  • Sie hat aus der Parteikasse umfangreiche Strafzahlungen an den Bundestagspräsidenten leisten müssen, da es während ihrer Zeit als Mitglied des CDU-Landesvorstandes zu gravierenden finanziellen Verstößen gekommen war.
  • Sie hat das zweitschlechteste Landtagswahlergebnis der CDU nach Gründung des Landes erreicht.
  • Sie hat den Mitgliederschwund der CDU nicht stoppen können. Inzwischen muss die Lage so dramatisch sein, dass die rheinland-pfälzische CDU die Mitgliederzahlen schon gar nicht mehr herausgibt.
  • Ihr ist es gelungen, aus kommunalen Misserfolgen eine eigene kleine Serie zu machen.
  • Die OB-Wahl in Bad Kreuznach, in ihrer Heimat, ist krachend schief gegangen. Ihr persönlicher Einsatz hat sehr geholfen – Also dem Lager des politischen Mitbewerbers, namentlich der SPD-Kandidatin. Davon beflügelt, hat sie in Worms, Ingelheim und Zweibrücken gleich so weitergemacht. Als Schwarze Witwe des kommunalen CDU-Niedergangs zieht sie durch die Regionen unseres Landes.

All dies sind die äußeren Merkmale und Ergebnisse ihrer bisherigen Amtsführung und Arbeit. Aber wie steht es denn um die moralischen Qualitäten der Frau Theologin Klöckner? An dieser Stelle kommen wir zurück zur Rhein-Zeitung vom 24. September 2011: “Dabei scheut sie auch Halbwahrheiten und persönliche Provokationen nicht.”

Eine unfreundliche Momentaufnahme? Wohl kaum. Denn derjenige, der diese drastischen Formulierungen wählt ist kein geringere als Dietmar Brück, Landeskorrespondent der Rhein-Zeitung und ein intensiver Beobachter der landespolitischen Szenerie.

Wie ihm ist vielen Menschen im Land aufgefallen, dass Frau Klöckner eine inzwischen nicht mehr zu verbergende Angewohnheit hat – ein äußerst lässiges Verhältnis zur Wahrheit. Man könnte es auch anders formulieren. Aber das müssen wir gar nicht. Wir verweisen auf die Rheinzeitung.

Wir finden die Rheinzeitung fordert zu einer interessanten Rechnung auf. Denn zwei Halbwahrheiten ergeben auch eine ganze Lüge.

Wir laden deshalb ein: Wann immer sie Frau Klöckner treffen und um das Vergnügen ihr zuhören zu dürfen nicht herum kommen, nehmen sie Stift und Papier zur Hand und notieren sie mit: Wie viele Halb- oder Viertelwahrheiten waren diesmal wieder dabei? Wir freuen uns über jede Einsendung: kontakt@schwarzeschafeblog.de

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