Billen und Klöckner – Relikte der Böhr’schen Jahre

Januar 3rd, 2011 § 0 comments

Es ist lange her, dass Julia Klöckner und Michael Billen Teil von Christoph Böhrs Kompetenzteam waren und zu seinem engsten Kreis gehörten. Doch die Bande von einst scheint enger geknüpft, als das Finanz- oder Polizeidatenaffäre sie hätte sprengen könnten. Zwar mimte Klöckner anfangs noch die strenge Parteichefin und stellte den von Christian Baldauf ausgesprochenen Bann nicht in Frage. Aber spätestens seit der halbherzig geführten Wahlkreiskonferenz, auf der Klöckner eine Strohkandidatin gegen Billen ins Feld geführt hatte und eine ernste Niederlage einstecken musste ist fraglich, wie “krumm” die Kandidatin der rheinland-pfälzischen Union es dem Kaschenbacher Landwirt nimmt, dass er es mit dem Gesetzt nicht so streng genommen hat – oder anders ausgedrückt: Dass Billen in der Polizeidatenaffäre Böhr’sches Handwerkzeug angewandt hatte.
Beide haben unter Böhr eine Art der Parteiarbeit gelernt, welche die CDU im Land an den Rand der Insolvenz gebracht hat und deren Folgen noch nicht in Gänze abzusehen sind.
Der Sumpf der Böhr’chen Jahre ist in seiner Tiefe noch lange nicht vermessen. Die Rollen von Klöckner und Billen werden noch zu beleuchten sein. Das Klöckner jetzt auf Billens Neujahrsempfang als Festrednerin auftritt zeigt, dass sie ihm verziehen hat. Und lässt erahnen, das in der Partei von Helmut Kohl andere Gesetzte gelten…

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